Bahnhof

Der Bahnhof Hechthausen zwischen Stade und Cuxhaven

Etwa ein Kilometer nach der Abzweigung von der Bundesstraße 73 quert die Straße nach Lamstedt die Bahnlinie Hamburg - Harburg - Cuxhaven.
Die Bahnlinie zwischen der damals zur preußischen Provinz Hannover gehörigen Stadt Harburg und dem Hamburgischen Cuxhaven wurde 1881 als anfangs eingleisige Strecke in drei Abschnitten in Betrieb gesetzt: Privater Betreiber der Strecke war die in belgischem Besitz befindliche "Unterelbe´sche Eisenbahn-Gesellschaft", die 1890 in den Besitz des preußischen Staates überging.

Da gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Auswanderung nach Amerika stark zugenommen hatte, wurde der Auswandererverkehr zur Entlastung des Hamburger Hafens zunehmend nach Cuxhaven verlagert.  

Dem Ansturm war die eingleisige Strecke nach Cuxhaven auf Dauer nicht gewachsen, daher erfolgte der Zweigleisige Ausbau der Strecke in den Jahren 1892 bis 1896. Seit 1988 wird der Betrieb zwischen den Bahnhöfen Himmelpforten und Hechthausen aus Kostengründen wieder eingleisig geführt.
 

Der Bahnhof Hechthausen wurde zunächst als "Haltestelle kleinster Größe" klassifiziert. Das Empfangsgebäude wurde in Einheitsbauweise errichtet, insbesondere in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, erhielt es sein heutiges Aussehen, das in keiner Hinsicht an den ursprünglichen Zustand erinnert.

In früheren Zeiten befand sich im Empfangsgebäude eine Gastwirtschaft mit zwei Warteräumen für die Reisenden der 1. und der 2. Klasse. Die Bewirtschaftung wurde jedoch 1976 aufgegeben und die Räumlichkeiten an einen Privatmann verkauft. In dem noch von der Deutschen Bahn genutzten Raum befindet sich ein Drucktastenstellwerk der Baureihe DRS 2. Das wegen der Regelung der Zugfolge auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen Himmelpforten noch mit Personal besetzt ist.

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