Das Stelling´sche Haus - gebaut: 1820

Ein schönes, aber nicht typisches, Beispiel für die Bauweise von Fachwerkhäusern im ländlichen Bereich stellt das sogenannte Stelling´sche Haus dar.
Es wurde ca. 1820 von Nicolaus Ernst Wachsmuth (1787 - 1854), einem Brauer und Branntweinbrenner, erbaut. Die Firma Wachsmuth & Krogmann existiert noch heute und ist erfolgreich im Außenhandelsgeschäft - insbesondere mit China - tätig.

Wie seine beiden Brüder hatte auch Nicolaus Ernst Wachsmuth einen "Riecher" für gute Geschäfte und erwarb ein nicht unbeträchtliches Vermögen. Von dem Erbe erbaute Johann Georg in Himmelpforten die heutige "Villa Issendorff", während Hermann Christian in Hechthausen auf dem von seinem Onkel ererbten Anwesen blieb, das er durch den Zukauf von Ländereien zu einem respektablen Landwirtschaftsbetrieb ausbaute.
Nach dem Tod von Alma der letzten Hoferbin -, erwarb die Gemeinde Hechthausen im Jahre (?) das Gebäude und ließ es von Grund auf renovieren. Das Stelling´sche Haus dient heute als Zahnarztpraxis.

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