Der Telegrafenberg

die höchste Erhebung dieses Landstriches

Den Namen erhielt die höchste Erhebung dieses Landstrichs 1837, als Hamburger Großkaufleute an der Niederelbe von Cuxhaven nach Hamburg optische Telegrafen errichten ließen.
Es wurden Schiffsmeldungen von Cuxhaven bis nach Hamburg zur Hauptpost weitergegeben. Hierzu war ein hohes Gerüst mit einem Kreuz aufgestellt, an den drei Enden des Kreuzes war jeweils ein beweglicher Arm befestigt, dessen verschiedene Stellungen Buchstaben dedeuteten.
Für jede Station arbeiteten drei Personen. Zwei der Personen mussten mit langen Fernrohren zur Nachbarstation sehen und der dritte Mann musste die Arme des Kreuzes betätigen.

1849 wurde der Betrieb eingestellt.  
Elektromagnetische Telegraphie hatte die optische Nachrichtenübermittlung abgelöst, wobei diese ja auch nur bei gutem Wetter möglich war.
Vom Telegraphenberg mit seiner Höhe von 44 Metern über NN hat man bei gutem Wetter einen wunderbaren Blick bis nach Hamburg, in das Ostetal, über das "Wilde Moor" und die Lamstedter Höhen bis hin zum Dobrock. Auf der Kuppe befindet sich ein Erbbegräbnis von Max und Margarete von Marschalck, die sich um die Landschaftsgestaltung dieses Landstriches verdient gemacht haben.

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