Douglasien

in Nordeuropa ausgestorben

An einigen Waldwegen am Geesthof oder im Hutloher Park, aber auch an Wegen im Klinter Wald, besonders große, stehen bis zu 1 Meter starke und 30 Meter hohe Nadelbäume.

Es sind Douglasien, ein in Nordeuropa ausgestorbener Nadelbaum.
Mitte des 19. Jahrhunderts brachte Samenhändler und Landschaftsarchitekt Booth aus Kanada von den bis zu 60 Meter hohen Douglasien Samen mit nach Deutschland und schenkte guten Kunden je ein Beutelchen Saatgut.
So kamen etwa 1870 in Norddeutschland die Douglasien zur Aussaat, so auch auf Gut Hutloh. Inzwischen hat sich dieser Nadelbaum durchgesetzt. Es sind ganze Bestände mit hervorragendem, gegen Insekten resistentem Holz entstanden, welches bevorzugt zum Wasserbau oder auch im Gartenbau Verwendung findet.

Aus den Beständen werden ca. alle 3 bis 5 Jahre Zapfen der 30 Meter hohen Douglasien von Zapfenpflückern geerntet.
Niedersachsens Umweltministerin Monika Griefhahn hat versucht, diese Baumart als "Fremdländerbaum" zu verbieten. Die Waldbesitzer haben dagegen erfolgreich geklagt. So können wir uns weiter an diesen besonderen Nadelbäumen erfreuen.

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