Gut Laumühlen

1585 Erstmals urkundlich erwähnt

Das Adlige Gut wurde 1585 Erstmals urkundlich erwähnt. Auch dieses Gut entstand aus dem in Cranenburg ansässigem Geschlecht der Marschalcken und war eines der größeren Güter. Seine Ländereien erstreckten sich bis zur Mehe. Auch der Telegrafenberg gehörte dazu. Das Gutshaus, welches bereits 1811 stand, ist bis heute erhalten und befindet sich in Privatbesitz.
Nach dem verheerenden Brand 1841 in Hamburg wurden überall an Oste und Elbe Ziegeleien gebaut. So besaß auch das Gut drei Ziegeleien und zwei Ziegeleien auf der gegenüberliegenden Kranenburger Seite, wo Klei abgebaut wurde. Der im Moor gegrabene Torf wurde an der Schiffstelle in Laumühlen verladen. Zur Ent- und Bewässerung der Laumühler Marschflächen wurde eine Schleuse gebaut, um die Flächen im Winter "aufzuschlicken". Der Ostedeich verlief zu dieser Zeit nur bis zur Mehemündung.
Das Gut Laumühlen kontrollierte den Lamstedter Damm, der von den Adligen Gütern der Marschalcken durch das Moor gebaut war und für den ein Wegegeld entrichtet werden musste.
1920 besuchte der spätere Reichspräsident Generalfeldmaschall von Hindenburg auf seinem Weg zum Dobrock unter großer Anteilnahme des ganzen Dorfes das Gut Laumühlen und nächtigte hier.
Durch den Deichbau 2006 und durch die entstandenen Wasserflächen mit dem Naturschutzgebiet ist das Gut an der Oste besonders reizvoll gelegen.
Es befindet sich seit 50 Jahren im Besitz der Familie Meyer und kann nicht besichtigt werden.

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